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Cross-Docking: So funktioniert Relay-Transport in Europa

Relay-Transport verkürzt Lieferzeiten und spart Fahrerstunden. Wie Cross-Docking-Konzepte den europäischen Fernverkehr effizienter machen.

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Relay-Transport – auch Cross-Docking-basierter Staffel-Transport genannt – ist ein Konzept, bei dem lange Strecken in Abschnitte unterteilt werden. An definierten Umschlagpunkten (Hubs) übernimmt ein zweiter Fahrer mit einem zweiten Fahrzeug die Ladung und fährt den nächsten Abschnitt. Das Ergebnis: Die Gesamtlaufzeit sinkt erheblich, da keine Ruhezeiten auf der Strecke eingehalten werden müssen.

Auf der Strecke Deutschland–Türkei (ca. 2.400 km) ermöglicht Relay-Transport eine Durchlaufzeit von unter 48 Stunden – verglichen mit 4–7 Tagen bei einem klassischen Einzel-Fahrer-Transport. TransAs24 hat mit dem Relay-Markt-Feature eine eigene Matching-Plattform für Relay-Partner aufgebaut: Carrier können Abschnitte anbieten, Verlader können Relay-Kapazitäten buchen.

Cross-Docking unterscheidet sich leicht vom reinen Relay-Transport: Hier wird die Ware am Hub physisch umgeschlagen – oft von einem Full-Truck-Load (FTL) auf mehrere LTL-Sendungen oder umgekehrt. Das eignet sich besonders für Sammelladungen, die an einem zentralen Punkt konsolidiert und anschließend als FTL weitertransportiert werden.

Für Verlader bedeutet Relay-Transport: schnellere Lieferung, oft zu vergleichbaren oder sogar günstigeren Kosten als FTL-Direct, da Carrier ihre Teilstrecken effizienter auslasten können. Auf TransAs24 können Sie bei der Frachtaufgabe explizit Relay als Transportoption auswählen und erhalten dann Angebote von Carrier-Teams, die auf dieser Strecke kooperieren.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Relay-Transport und normalem FTL?

Beim Relay-Transport wechseln Fahrer an Umschlagpunkten, sodass das Fahrzeug ohne gesetzliche Ruhezeiten-Pause durchfährt. FTL-Direct hat einen Fahrer (oder Doppelbesatzung) für die gesamte Strecke.

Ist Relay-Transport günstiger als Direct-FTL?

Oft vergleichbar oder leicht günstiger, da Carrier ihre Teilstrecken besser auslasten. Der Hauptvorteil ist die Geschwindigkeit: 48h statt 4–7 Tage auf Langstrecken.

Wie funktioniert der Relay-Markt auf TransAs24?

Verlader schreiben eine Fracht aus und aktivieren die Relay-Option. Carrier, die Teilstrecken anbieten, matchen sich zu einem Team. TransAs24 koordiniert die Übergabe am Hub.

Welche Hubs gibt es auf der DE-TR-Route?

Typische Übergabepunkte sind Wien/Budapest, Sofia und Istanbul-Umland. TransAs24 pflegt eine Karte aktiver Relay-Hubs, die Carriern und Verladern zugänglich ist.